MMA | Mixed Martial Arts

MMA, zu deutsch Mischung verschiedener Kampfkunststile. Es ist der facettenreichste Vollkontakt-Kampfsport, da er auf den Bodenkampf, Clinch und Kampf im Stand ausgerichtet ist.

Das Konzept von MMA ist Jahrtausende alt, da Menschen schon immer wissen wollten, welches die beste und effektivste Kampfsportart der Welt ist. Seinen Ursprung findet MMA im alten Griechenland in den damals ausgetragenen Panktration-Kämpfen.

Aus Vergleichskämpfen, wie z.B. Ringer gegen Boxer, entwickelte sich mehr und mehr der Begriff MMA und etablierte sich ca. 1993.

MMA bedient sich mit Elementen aus anderen Kampfsportstilen. So beispielsweise am Boden und bei Takedowns aus dem Grappling und Ringen und im Stehen aus dem Kickboxen, Taekwondo und Boxen.

Das Training ist wie der Kampfsport selbst, anstrengend, ganzheitlich und sehr abwechslungsreich. Hierbei werden im Sparring, Tabata-, Zirkeltraining und in intensiven Workouts Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Technik und geistige Beweglichkeit trainiert. Die Teilnahme an Wettkämpfen ist kein Muss, jedoch eine Möglichkeit.

Kämpften die Sportler im alten Griechenland noch ohne Regeln und Schutzausrüstung, bestreiten sie diese nun nach einem umfangreichen Regelwerk (Link), wobei u.a. Kopfstöße, Griffe in die Augen oder Angriffe gegen Genitalien, verboten sind. Die Wettkämpfe finden in einem Oktogon (achteckiger Käfig) statt. Einem Kampf geht ein enorm hartes Training voraus, da der Sportler sowohl im Stand, bei den Takedowns, am Boden als auch in geistiger Topform sein muss. Das Ziel ist es den Gegner durch rasche und kraftvolle Techniken kampfunfähig oder orientierungslos zu machen. Ein Kampf endet, wenn der Kämpfer aufgibt, ausgeknockt wird, durch ein technisches K.O. oder durch einen Sieg nach Punkten.

Ein Trainingseinstieg ist für Männer und Frauen jederzeit möglich.